2013

Ferien genießen bei der Segel-WM der 29er in Aarhus

Nach einer Woche Vorbereitung feierte die Jugendgruppe des Wandlitzer Segel Clubs einen gelungenen Einstand bei ihrer ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Am Sonntag, den 28.07.2013 wurde die WM mit dem Einmarsch der über 400 Seglerinnen und Segler feierlich eröffnet. Es war für die jungen Segler ein tolles Gefühl, als Vertreter Deutschlands an dieser Zeremonie teilzunehmen.  Die Aktiven kamen aus mehr als 20 Nationen.   So schickten z.B. Australien, Neuseeland, Argentinien, Frankreich, die USA sowie Indien ihre besten jungen Segler nach Dänemark. Dazu der Wandlitzer Segel Club,  mit fünf Monaten Training auf den neuen Booten. Mitfahren, lernen bzw. nicht den letzten Platz belegen, lautete die Devise von Sophie Kirchherr, Maret Schön, Miles Peeckel und Anne Hübner.

Um sich an die Bedingungen vor Ort und an das  neue Umfeld zu gewöhnen, war die Jugendgruppe bereits  seit dem 20. Juli vor Ort. Trainer, Eltern und Freunde sorgten für eine optimale Betreuung der beiden Besatzungen. An den ersten Tagen fand täglich Training auf dem Wasser statt, anschließend erfolgte sofort die Auswertung durch die Trainer. Die Brüder Zank hatten keinen Aufwand gescheut, um mit Hilfe von Videosequenzen und Fotos den Besatzungen bessere Techniken in der Handhabung der Boote sowie in Strategie und Taktik zu erläutern. Besonders die Aufnahmen der On-Bord-Kamera waren oft  selbsterklärend.
Am Ende der Woche gab es dann die ersten Kontakte zu Seglern aus anderen Ländern, sowie erste Proberegatten in der Bucht von Aarhus.  Dabei wurde deutlich, dass beide Besatzungen die anspruchsvollen Kurse  bewältigen können.
Am 28.Juli wurden die offiziellen Wettkämpfe  mit drei Läufen eröffnet. Den Zuschauern boten sich tolle Bilder, vier Felder mit jeweils über 50 Booten verwandelten die Bucht von Aarhus in ein Meer voller farbenfroher Tupfer.
Bis zum 02. August wurden für alle Beteiligten spannende Wettkämpfe auf extrem hohem Niveau geboten.  Bis zum letzten Regattatag kam es immer wieder zu Positionsverschiebungen, da die einzelnen Felder sehr ausgeglichen waren. Zudem  wurden die Segler jeden Tag mit anderen Bedingungen konfrontiert. Die Wetterküche war mit Flauten, Unwetter mit Sturmböen, Starkregen, Blitz und Donner sowie Sonnenschein im Verlauf der Wettkämpfe sehr kreativ.

  Dank der  Unterstützung  in Form eines großen Schlauchbootes vom Segelverein Stahl Finow konnten die Trainer des WSC die einzelnen Läufe ganz eng an den einzelnen Feldern verfolgen und entsprechende Unterstützung leisten. Faszinierend für die Segelsportlaien war es zu erleben, mit welchem segeltechnischen Know how  und emotionalen Gefühlsausbrüchen die beiden Brüder unterwegs waren.

Weltmeister wurden Lucas Rual und Emile Amaros aus Frankreich, vor Seglern aus Neuseeland und Spanien. Man kann davon ausgehen, dass angesichts der Topleistungen, einige der jungen Segler später an Olympischen Spielen teilnehmen oder sich im Profiseglerbereich einen Namen machen werden. Es war dann auch emotional sehr erhebend, die französische Nationalhymne bei der Siegerehrung zu hören.
Mit Blick auf diese hochkarätige Konkurrenz schlugen sich unsere jungen Segler sehr achtbar. Viele der über 400 Segler trainieren im Leistungssportbereich und werden bereits von Ihren Nationen und großen Unternehmen gefördert. Das Reglement der WM sah z.B. vor, dass nach dem Sieger der einzelnen Läufe nur noch Boote  gewertet werden, die maximal 10 Minuten später die Ziellinie passiert haben. Selbst, als die Weltmeister in Ihrem Feld waren, schafften das Anne und Miles.  Mindestens fünf Stunden waren die Segler jeden Tag auf dem Wasser, so dass mit Vorbereitung, Auf- und Abbau der Boote, schnell ein 10 Stunden-Arbeitstag für die Kinder in ihren Ferien entstand.
Bereits am vorletzten Tag der Weltmeisterschaft stand fest, dass das große Ziel der jungen Leute, nicht den letzten Platz zu belegen, realisiert wurde. Besatzungen aus Dänemark, Italien, Holland lagen am Ende deutlich hinter den Seglern des WSC.


Während der Weltmeisterschaft hat sich der Wandlitzer Segel Club auch in anderer Hinsicht einen Namen im Segelzentrum gemacht. Die T-Shirts und Pullover mit dem Logo der Wandlitzer waren auf dem Gelände nicht zu übersehen, da sich Eltern und Trainer z.B.beim Boote zu Wasser lassen bzw. wieder an Land holen oder auch beim Abschleppen von Booten aus anderen Ländern, super engagierten. Die Funktionäre der deutschen Klassenvereinigung der 29er Segler waren begeistert und freuten sich über den ersten Nachwuchs in ihrer Klasse aus Brandenburg.
Für alle Mitglieder der „ Reisegruppe“ des Wandlitzer Segel Clubs waren die zwei Wochen ein tolles Erlebnis. Das man wirklich bei einer Weltmeisterschaft dabei war, werden die jungen Leute wohl erst später realisieren. Für viele Sportler bleibt das ein Traum.

64. Stralsunder Segelwoche

Am Wochenende fand im Rahmen der 64. Stralsunder Segelwoche die traditionelle Streckenwettfahrt Rund Hiddensee statt. 
Nachdem in den vergangenen Jahren das Wetter nicht so recht mitspielen wollte, hat es dieses Jahr wieder geklappt. 
Nach einem anfangs lauen Lüftchen baute sich dann doch ein brauchbarer Nordwestwind auf. Start der 50 Boote war an der 
Stralsunder Hafenmole. Von da aus ging es nach einer kleinen Startkreuz entgegen des Uhrzeigersinns um Hiddensee herum,
teilweise im sehr engen Fahrwasser. Mit 4 Stunden 55 Minuten gesegelter Zeit war "Hydropster" nicht nur das 1. Schiff, 
dass die Ziellinie überquerte, sondern auch das schnellste nach gerechneter Zeit (Yardstick) - ein toller Erfolg


Großer Triumph auf dem Schwedtsee in Fürstenberg

Bereits zum 6. Mal waren die Kinder des Wandlitzer SegelClubs bei der Pfingstregatta des Fürstenberger Yacht Clubs am Start.
7 Mädchen und Jungen vertraten den WSC in der Optimistenklasse und hofften auf ähnlich gute Ergebnisse wie in den letzten Jahren.
Die Regatta auf dem Schwedtsee wird von den Gastgebern seit Jahren mit viel Herzblut und Engagement organisiert und ist für unsere 
Kinder so etwas wie die Lieblingsauswärtsregatta. Alle Segler erhalten dort eine Urkunde bzw. kleine Preise und als Besonderheit für alle Regatten in Brandenburg gibt es eine Teamwertung für die besten Vereine. Aus dem letzten Jahr galt es nicht weniger, als den Erfolg in der Mannschaftswertung zu verteidigen. Alle Kinder der Trainingsgruppe waren entsprechend hoch motiviert.
Am Sonnabend wurden dort 4 Läufe durchgeführt und schnell wurde klar, dass der Sieg in der Einzel- und Mannschaftswertung nur über die Teilnehmer aus Wandlitz ging. Bei ständig wechselnden Windverhältnissen dominierte Christoph Kirchherr die Konkurrenz und machte bereits am ersten Tag der Regatta seine Siegambitionen deutlich. Anne, die ansonsten bereits auf größeren Booten unterwegs ist, sicherte bei ihrem Ausflug in die alte Bootsklasse mit guten Platzierungen den vermeidlichen Sieg in der Teamwertung ab. Im Kielwasser der beiden zeigten Erik, Karl, Hanna, Ben und Christoph Grande deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr.
Am Sonntag wurden die Siege in beiden Wertungen perfekt gemacht, so dass sich die jungen Segler, der Trainer Tilo und die begleitenden Eltern und Freunde über Pokale, Urkunden sowie Sachpreise freuen konnten.
Mal sehen, ob uns bei diesen Erfolgen, die Fürstenberger Segler in den kommenden Jahren wieder zu ihrer traditionellen Pfingstregatta einladen werden.

Thorsten Eisenmann

Emsiges Treiben am und auf dem Wandlitzsee







Das tolle Wetter am letzten Wochenende lockte viele Spaziergänger rund um den Wandlitzsee. Und die staunten nicht schlecht, dass im Strandbad bereits so viel los ist. Erwachsene und viele Kinder bevölkerten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres einen Abschnitt des Strandbades, die besonders Wagemutigen aus dieser Gruppe waren bereits im 13° Grad warmen Wasser aktiv. Keine Angst, die Kinder trugen Neopren –und Trockenanzüge und sind Mitglieder des Wandlitzer SegelClubs.
Zahlreiche Mitglieder der WSC, Freunde und Familienmitglieder feierten den Start in die neue Segelsaison. Mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde konnte ein höchst attraktiver Übergangsstandort für die sportlichen Aktivitäten des Vereins gefunden werden. In den letzten Tagen erledigten viele Freiwillige die notwendigen Arbeiten für den Segelauftakt. Ein Steg wurde aufgebaut, eine Slipanlage zur Wasserung der Boote wurde errichtet, Möglichkeiten zur Lagerung der verschiedenen Materialien geschaffen und ganz nebenbei Zentnerweise Müll aus dem See entfernt.

Die anwesenden Kinder in der Klasse Optimist und die jungen Segler in der 29er-Klasse nahmen bei leider wenig Wind ihr neues Revier auch gleich in Beschlag.
Bereits an diesem Wochenende gab es zahlreiche Kontakte zu den Anwohnern am See, die auch als Segler aktiv sind. Durch die zahlreichen Aktivitäten des WSC bis zum Herbst kann das Strandbad nicht nur optisch aufgewertet werden, hier bieten sich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vielfältige Möglichkeiten für attraktive gemeinsame Veranstaltungen. Das entsprechende „Feintuning“ dazu wird in den nächsten Wochen erfolgen.

Das normale Training der Kinder und Jugendlichen findet wöchentlich Dienstags und Mittwochs statt, die nächste Regatta , „ der Kampf um die heißbegehrten Torten“, findet am 25./26. Mai statt. Segelbegeisterte und Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Voller Einsatz....

Herzlichen Dank den vielen fleißigen Helfern. Nachdem schon am vorigen Sonnabend der Zaun gezogen und das Tor eingesetzt wurde, hat es heute eine Weile gedauert, bis durch Euren unermüdlichen Einsatz Steg-und Slipanlage auf dem neuen Gelände am Strandbad Wandlitz stehen. Nur ein paar fehlende kleine Schrauben und Muttern haben die Vollendung gestoppt. Das dürfte aber bis zum Saisonauftakt am nächsten Wochenende erledigt sein.









Furioser Saisonauftakt in Schwerin

Beim Schweriner Catcup 2013  am Wochenende waren die Wandlitzer mit 4 Booten am Start. 6 packende Wettfahrten und hart umkämpfte Positionen erhitzten die Gemüter und machten gefrorene Neoprenanzüge und Anbaden erträglicher.

Herausragendes Ergebnis aber war der Sieg von Robert Zank mit Maret Schön, die damit ihr Debüt als Fockmanagerin auf dem K2 erfolgreich absolvierte.
Herzlichen Glückwunsch auch an Thomas Meißner / Renate Zank ( 2.Platz), Ralf Zank / Jörg Gromoll (3.) und Ronald Zank und Jessica Graf (5.)